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Michael
Eberth
wurde 1959 in München geboren. Nach Studien bei Karl
Maureen und Hedwig Bilgram setzte er seine Ausbildung bei
Jean-Claude Zehnder (Cembalo und Orgel) und Jean Goverts (Hammerflügel)
an der Schola Cantorum Basiliensis in Basel fort. 1984 erhielt
Eberth das "Diplom für Alte Musik" im Fach
Cembalo, 1985 im Fach Orgel.
Ergänzende Studien führten
ihn zu Jos van Immerseel, Kenneth Gilbert, Luigi Ferdinando
Tagliavini, John Gibbons, Harald Vogel, Michael Radulescu,
Johann Sonnleitner und Gustav Leonhardt.
Von 1988 bis 2008 unterrichtete Michael Eberth am Münchner Richard-Strauss-Konservatorium, an dem er auch
seit 2001 den Fachbereich für Alte Musik leitete.
Seit Oktober 2008 unterrichtet er an der staatlichen Hochschule für Musik und Theater in München
und ist darüber hinaus Privatdozent für Cembalo an der Universität Mozarteum in Salzburg.
Neben seiner solistischen Arbeit als Cembalist und Organist konzertierte Michael Eberth als Continuospieler mit verschiedenen Solisten
und Ensembles (Dorothee Oberlinger, Michael Schopper, Kobie van Rensburg, Henriette
Meyer-Ravenstein, Gerhart Darmstadt, Sharon Weller, Robert Crowe, Trio Boismortier,
L'Arpa festante, Salzburger Hofmusik, Berliner Lauttencompagney, The Bach Ensemble New York).
Für die Sommerakademie in Brixen 1995 wurde er von Joshua Rifkin als Kursdozent eingeladen. Konzerte in
Deutschland, Italien, Österreich, Slowenien, Frankreich, Schweden,
Tschechien, der Schweiz, Südkorea, Südafrika und den USA, sowie
zahlreiche Rundfunk- und Fernsehproduktionen zeugen von seiner
Arbeit.
Neben Cembalo und Orgel gilt sein besonderes Interesse dem
Clavichord, an dem er sowohl die Musik der Empfindsamkeit
als auch das italienische Repertoire des 16. Jahrhunderts
darstellt. Als Kammermusikpartner und als Leiter des Ensembles
Palestra Musica hat er sich besonders auf die Differenzierung
der nationalen Stile im Generalbaßspiel spezialisiert.
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